04.06.2020

Stimmungseinbruch am Immobiliensektor

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Aus dem RICS Global Commercial Property Monitor des ersten Quartals 2020 ist unter Investoren und Mietern ein deutlicher Stimmungseinbruch aufgrund der Veränderungen und Folgen der Corona-Krise im Immobiliensektor zu ersehen. Dies geht aus einer Messung von unterschiedlichen Indikatoren hervor, die Aussagen über die Marktdynamik und das Stimmungsbild von Investoren und Mietern liefern. In insgesamt 34 untersuchten Ländern verzeichnen 33 Länder eine Verschlechterung des Vertrauens der Mieter. Auch unter Investoren macht sich in 30 Ländern ein Rückgang im Stimmungsbild deutlich.

Laut Umfragewerten ist im internationalen Vergleich besonders im Bereich Gewerbeimmobilien und des Bürosektors ein hoher Negativtrend unter Investoren und Mietern zu verzeichnen. Experten gehen davon aus, dass die durch die Krise und die Ausgangssperren entstandenen neuen Arbeitsstrukturen und die Zunahme an flexiblen Arbeitskonzepten einen Rückgang in der Nachfrage nach Büroflächen mit sich ziehen wird.

In Deutschland wird im Vergleich zu den anderen untersuchten Ländern und Industrienationen der Immobilienmarkt als relativ robust und stabil angesehen, auch wenn die Prognosen insgesamt nach unten korrigiert wurden. So ist in Deutschland bisher noch kein Einbruch im Büroimmobiliensektor zu verzeichnen. Anders sieht es im Bereich von Einzelhandelsimmobilien aus. Bereits seit sechs Quartalen ist laut RICS eine Abnahme der Nachfrage in dem Sektor zu verzeichnen, im ersten Quartal 2020 sogar ein deutlich höhere.

Quelle: RICS


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